Selbst Organisation in Unternehmen und Teams

Einführung zu einer möglichen Herangehensweise ...



  • Jahrgang 1969

  • verheiratet

  • 2 Kinder


Thomas Evers

Diplom Sozialpädagoge und hypno systemischer Berater

Ich arbeite in grundsätzlich drei verschiedenen Bereichen:

hauptberuflich

  • Gesetzliche Betreuungen

nebenberuflich

  • selbst organisations Entwicklung
  • Webentwicklung

Inhalte

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.


  1. Heranführung an das Thema Selbstorganisation
  2. systemische Prämissen
  3. hirnphysiologische Prämissen
  4. erkenntnispraktische Prämissen
  5. metale Experimente
  6. PAUSE
  7. selbstorganisatorisches Experiment
  8. Selbstorganisation in Unternehmen und Teams
  9. Funktions- und Kulturebenen
  10. Werkzeuge für Selbstorganisation
  11. Abschluss

Ursache und Wirkung

u und w

Regelkreisläufe

t und h

Natur als selbstorganisatorische Organismus

vom Nomaden zur Landwirtschaft

von der Landwirtschaft zur Industrialisierung

von der Industrialisierung bis Heute

Warum mit SO beschäftigen?

...wenn SO möglicherweise sogar mehr Arbeit und Aufwand benötigt...

Keine Einführung ohne Grund!

Selbstorganisation führt man nicht einfach mal so eben ein, nur weil man es für eine gute Idee hält.

Herausforderung Komplexität

"Porsche ist ein Hedgefond, der durch den Kauf von Autos behindert wird.

Die großen Probleme in der Welt sind das Ergebnis des Unterschieds zwischen dem Funktionieren der Natur und dem Denken der Menschen.

Gregory Bateson.

SYSTEMISCHES

vom Umgang mit Komplexität...


Kontrolle und Steuerung

Ursache / Wirkung funktionieren nur bedingt

Systeme haben eine Geschichte

kreisläufisches anstatt lineares Denken

Kontext bestimmt unser Handeln


Quelle: https://www.fembike.de/lifestyle/psychologie/unfaelle-gehoeren-zum-leben-dazu

Hebbsches Gesetz

Cells that fire together, wire together. Cells that wire together wire together.

Erfahrungen werden in kombinierten Erlebnisnetzwerken abgespeichert.

Erlebnisnetzwerke können aktiviert und reaktiviert werden.

Denken Sie doch jetzt bitte einmal an eine angenehme Erfahrung aus Ihrer Vergangenheit.

Priming

Dieselben Hirnregionen werden aktiv, egal ob ein Affe eine Banane isst, oder einem anderen Affen dabei zuschaut.

Wenn Sie an Spitzensportler denken, laufen Sie unbewusst ein wenig schneller, als wenn Sie über die Probleme älterer Menschen nachdenken.

Gehen Sie nicht einkaufen, wenn Sie hungrig sind.

Wahrnehmung

- ist kein Informationsaufnahmeprozess.

- besser man spricht von Wahrgebung

- unsere Erlebnisnetzwerke entsprechen einer inneren Landkarte, auf die wir ausschließlich reagieren.

Unsere Landkarte

- besteht grundsätzlich aus 5 Kategorien: Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken

- diese Kategorien sind als kombinierte Erlebnisnetzwerke abgespeichert

- Teile der Landkarte werden dadurch aktiv, dass wir "Einladungen" aus unterschiedlichen Kontexten erhalten und darauf reagieren

Denken Sie doch jetzt bitte einmal an eine angenehme oder unangenehme Erfahrung aus Ihrer Vergangenheit.

Wie es mir geht, so gehe ich. Wie ich gehe, so geht es mir.


P A U S E

Ein selbst organisatorisches Experiment

SO in Unternehmen

... eine natürliche Organisationsform?

Keine Einführung ohne Grund!

Selbstorganisation führt man nicht einfach mal so eben ein, nur weil man es für eine gute Idee hält.

Wird eingeführt, weil

... man Probleme lösen möchte.

... weil der Kontext sich verändert hat und derzeitige Strukturen nicht passend sind.

... es kein Werkzeug, sondern ein Prinzip ist.

Aber vorsicht: Selbstorganisation ist kein Hilfsmittel dazu, einseitig deutlich mehr Leistung von Mitarbeitern zu fordern.

Lineare Organisation

Werte: Zuverlässigkeit, extrinsische Motivation

Prinzip: Denken und Handeln sind getrennt

Praktiken: schlanke Prozesse

Selbstorganisation

Werte: Wahrheit und Offenheit

Prinzipien: Problemlösung vor Prozessbefriedigung

rückgekoppelte Prozesse

Funktions- und Kulturebene

Funktionsebene

Ziele und Zwecke, Prozesse, Qualitätshandbuch

Kulturebene

Soziale Aspekte, Gedächtnis des Unternehmens, informelle Regeln und Kommunikation

Änderungen auf der Funktionsebene

am Beispiel der Mitbestimmung:

Systemisches Konsensieren

Widerstands-, anstatt Zustimmungsbestimmung

Ein Beispiel?

Die Kulturebene

  • ... ist viel weniger absichtlich zu verändern
  • ... entspricht eher der nonverbalen Sprache
  • ... spielt sich auf der Beziehungsebene ab
    • Die Unternehmenskultur löst Probleme, die nicht durch Anweisungen gelöst werden können:

      • ... ob Mitarbeiter sich wohl fühlen und bleiben wollen
      • ... ob Mitarbeiter den Eindruck haben, geschätzt zu werden
      • ... ob der Vorgesetzte ernst genommen wird

Die Kulturebene verändern?

... ist bewusst, willentlich schwierig:

weil, es um informelle Strukturen geht

weil, informelle Strukturen wie Trampelpfade sind, sie sich beim Gehen immer mehr vertiefen ...

Der Kontext muss verändert werden

Handlungsspielräume erweitern, erstrebenswerte und erreichbare Ziele, Mitbestimmung, Verantwortung, Team- und Unternehmensidentitäten schaffen, Angstfreiheit

Führung: eine Metapher

Unternehmen und Führung als Gastgeber

  1. Ein Gastgeber ist ein Initiator. Er/Sie startet Prozesse.
  2. Ein Gastgeber lädt ein.
  3. Ein Gastgeber schafft die notwendigen Räume (zeitlich, atmosphärisch, räumlich).
  4. Ein Gastgeber ist ein Netzwerker. Er verbindet Personen, Ideen und Motivationen.
  5. Ein Gastgeber nimmt selber teil.
  6. Ein Gastgeber öffnet Türen für die Gäste, aber verschließt diese auch, wenn es notwendig ist.

Umsetzung / Einführung SO

Praktizieren Sie schon SO?

Warum könnte es interessant sein SO (in Teilen) einzuführen?

Welche Ziele / Hoffnungen werden damit verfolgt?
Welche Probleme sollen damit gelöst werden?

Es gibt keinerlei vorgegebene Konzepte!!!

zieldienliche Rahmenbedingungen

klarer Rahmen für Handlungsspielräume durch Führung

klares "Ja-Sagen" durch alle Hierarchieebenen

fester Moderator / Koordinator für die Organisation der SO

verändere nicht, was funktioniert

SO, da wo es hin soll ...

Ein kleines Beispiel: Projekte

Jemand macht einen Vorschlag!

Der / Die muss es dann auch tun?

Oder nur koordinieren?

Freiheit, Kreativität, Verantwortung

Hilfreiche Regeln:

Selbstorganisation benötigt Vertrauen in die Selbstorganisation
  1. Die da sind, sind genau die Richtigen.
  2. Was auch immer geschieht: Es ist das Einzige, was passieren konnte.
  3. Es fängt an, wenn die Zeit reif ist.
  4. Vorbei ist vorbei - nicht vorbei ist nicht vorbei.

Gesetz der zwei Füße:

  • von Hummeln
  • von Schmetterlingen

hilfreiche Ideen und Werkzeuge:

Ziele: SMART vs Effectuation

Sinn und Attraktoren

Gunthers Seitenmodell

Aufstellungsarbeit

Reflekting Teams

Disney Strategie

SMART

  • S pezifisch
  • M essbar
  • A chievable (erreichbar)
  • R ealistisch
  • T erminiert

Effectuation

  1. Mittel- statt Zielorientierung
  2. Leistbarer Verlust statt erwarteter Ertrag
  3. Zufälle nutzen statt vermeiden
  4. Partnerschaft statt Konkurrenz

Attraktoren

um was organisiert sich die Selbstorganisation?

Gunther Schmidt

MeiHei | sysTelios

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Strukturaufstellungen

Teamentwicklung

Open Space

Reflecting Team

Tom Anderson

reflektierte Beratung für unterschiedliche Kontexte

Walt Disney Strategie

Kreativitätsmethode

Kongruenz und Netzwerke

Abschluss

Kongruenz

Wie Innen, so Aussen?

Verbale und nonverbale Sprache

Überzeugungskraft

Netzwerke

Hebbsches Gesetz | Erlebnisnetzwerke | Seitenmodell

These: Sie können kongruent sein!

These: Ein Team kann kongruent sein!

These: Ein Unternehmen kann kongruent sein!

😎

Vielen Dank!

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